Jahrbuch 3-2017

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Vorwort der Herausgeber

Mit dieser 3. Ausgabe der DROLSHAGENER GESCHICHTE(n) präsentieren wir wieder Früchte der Arbeit aus der „Geschichtswerkstatt" im Heimatverein Drolshagen aus dem nun ablaufenden Jahr 2017. Der gute Verkauf der beiden ersten Jahreshefte hat uns angespornt, auch jetzt wieder ein buntes und breites Themenspektrum der lokalen Geschichtsaufbereitung zusammen zu stellen.

Der erste große Beitrag behandelt noch einmal die Dumicker Ortsgeschichte. Diesmal werden die „alten Höfe" des Dorfes mit ihren über die Jahrhunderte oft wechselnden Besitzen vorgestellt bzw. in Erinnerung gerufen. Erst wenn man weiß, wer mit wieviel Arbeit und Liebe das eigene Haus erbaut und erhalten hat, kann man den vollen Wert eines „alten Gemäuers" richtig einschätzen - was zur weiteren sorgsamen Pflege des Eigentums motiviert. Einige Dorfgeschichten runden den Beitrag von Rudi Lütticke ab.

Engelbert Berg, Heinz-Ludwig Stachelscheid und Hildegard Lück stellen uns in zwei Beiträgen die bisher einzigen Drolshagener Ehrenbürger vor, Josef Schürholz und Schwester Huberta.

Peter Vitt berichtet über seine Auswertung des Archivs Dr. Menden und die darin erfreulicherweise erhaltenen detaillierten Aufzeichnungen des Friedrich Finke, der 1840 das prächtigste Fachwerkhaus an der Hauptstraße Drolshagens erbaute.

Es werden uns zwei eigentümliche Reliquienkästen aus dem Nachlass der 2016 mit Elisabeth (Ilse) Hilchenbach geb. Bonzel in Drolshagen endgültig ausgestorbenen Patrizierfamilie Bonzel vorgestellt.

Eine Erstveröffentlichung haben uns Gabi Neuhaus und Peter Vitt mit dem Lied „Die 7 Meister von Olpe" ermöglicht. In Bürgermeister Carl Stacheischeids Spottlied aus dem Jahr 1834 geht es grob und deftig zu. 7 Olper Sänger wollten sich stolz in Drolshagen zum Wettstreit präsentieren, scheiterten dann aber kläglich (durch reichlichen Alkoholgenuss).

Engelbert Berg erinnert in einem mit etlichen Fotos bereicherten Beitrag an die Volksschule in Germinghausen, die fast sieben Jahrzehnte die Jugend Germinghausens und der umliegenden Dörfer bildete.

Stefan Reuber bereichert unser Jahresheft mit einer persönlichen Erinnerung an das Rückreiseerlebnis nach seiner Tätigkeit in der Entwicklungshilfe in Afrika.

Den Schluss bildet der detaillierte Bericht von Peter Vitt über die Geschichte der alten Schützenbruderschaft, die mit der Verleihung der Stadtrechte 1477 begann und mit einem Streit über Wahl- und Vermögensfragen im Jahre 1791 endete.

Zwei Fundstücke aus der Geschichtsarbeit runden das diesjährige Heft ab.

Allen Leserinnen und Lesern nun viel Vergnügen beim Schmökern und Streifen durch die aufregende Drolshagener Vergangenheit!

Stephan Schlösser (Vorsitzender des Heimatvereins)

Peter Vitt (Leiter der Geschichtswerkstatt)

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