17 Grube Marienzeche - Beim Raubritter

Hagener Straße 48

M. Müller wollte die Grube ursprünglich „Maria“ nennen, das Bergamt bestand jedoch auf „Marienzeche“. Erlaubt wurde ihm nach Eisen-, Blei- und Kupfererz zu schürfen. Der dabei angelegte Stollen soll sich über 100 m in den Papenberg ziehen. Vermutlich waren die Arbeiten nicht von Erfolg gekrönt, denn Müller stellte den Betrieb im Jahre 1857 ein und eröffnete eine Gaststätte. Seine Tochter Marianne heiratete Josef Tump und deren Tochter wiederum Heinrich Dallwig. Im Jahr 1984 ging der Besitz der Gaststätte an Wolfgang Gittel über, allseits bekannt als „Charly“, weil er beim Dräulzer Karneval als Charly Chaplin aufgetreten war. Er führt heute die Gaststätte „Zum Raubritter“ und bietet hier Ritteressen an.

 

Zusammenfassung

Die Grube Marienzeche wurde 1855 durch M. Müller gegründet. Das Grubenfeld ist mehr als 1 km² groß, beginnt direkt am Haus und zieht sich Richtung Papenberg. Der noch erhaltene Grubeneingang befindet sich im Saal der Gaststätte „Zum Raubritter“