Haus Huhn in der Hützenau

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In der Hützenau: Erinnerungs-Ort Kurt u. Helene Huhn

Bild-Einenkel

Am 2.9.2026: Roland Huhn mit Dr. Peter Vitt (von der Geschichtswerkstatt des Drolshagener Heimatvereins

Vita des Drolshagener Architekten Siegfried Einenkel

Einenkel wurde am 08. November 1914 in Dresden geboren. 1934 legte er in Leipzig das Abitur ab. Von 1934 bis 1937 Militärzeit.

1937 bis 1940 Architekturstudium an der Kunstakademie Dresden.

Danach bis 1944/45 Kriegsdienst in Polen, Russland und Frankreich.

1944 heiratete er Agnes Baldus aus Drolshagen.

Agnes und Siegfried Einenkel hatten zwei Töchter: Eva wurde 1944 geboren, Evelyn 1946.

1945 wurde er aus französischer Kriegsgefangenschaft entlassen. Danach wohnte er mit seiner Familie in Drolshagen, wo er bis zu seinem frühen Tod am 18.12.1956 als sehr produktiver selbständiger Architekt tätig war.

In der „schlechten Zeit" nach dem Krieg bis zur Währungsreform 1948/49 hielt er sich vorwiegend mit Malerei über Wasser.

Danach bekam er Aufträge als Architekt und erbaute sein Haus in Drolshagen, Gerberstr. 3.

Folgende Gebäude stammen aus seinem Architekturbüro (Liste nicht vollständig!) und tragen seine unverwechselbare „Handschrift":

Schulgebäude:

Gräfin-Sayn-Grundschule auf dem Buscheid 1955/56

Schule in Hützemert

Kreisberufsschule Attendorn 1955/56

Sonnenschule Attendorn 1952

sonstige öffentliche Gebäude:

altes Feuerwehrhaus Kampstraße Drolshagen

evang. Johanneskriche in Drolshagen

Privathäuser, 1950-1956:

eigenes Haus Gerberstr. 3, später Dr. C.-R. Thier

Kurt und Helene Huhn, Hützenau

Dr. Erich und Irmgard Schlösser, im Höfchen 12

Walter und Irmgard Melcher, Am Buscheid

Alfons und Maria Hütte, Am Buscheid

Willibald und Gerta Schürholz, Hagener Str.

Alexander und Külla Huhn, Hützemert

Gerhard und Guste Schürholz, Lindenstr. 9

Franz Goldammmer, Gerberstr. 9

Günther und Marlies Alterauge, Am Buscheid