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Rückblick in die NS-Zeit

Ein schmerzlicher, aber notwendiger Rückblick

 

Unser Verein hat die gottverlassensten Orte besucht:

2017 Auschwitz (sprachloses Entsetzen),

2018 die Wolfsschanze (Natur ist stärker als Beton),

am 24. Mai 2019 die „NS-Ordensburg“ Vogelsang (Erziehung zum Verbrechen).

Orte des Entsetzens,

Orte der Erkenntnis!

 

Wir trauern um Klaus Engels

 

Klaus Engels

ist am 6. Mai 2019 gestorben.

 

 Wir verlieren in ihm einen Menschen, der mit seiner vielseitigen Hilfsbereitschaft, kenntnisreichen Umsicht und einer stets engagierten Einsatzbereitschaft viele Entwicklungen im Drolshagener Land initiiert und unterstützt hat.

In der Phase der Gründung und des Aufbaus des Heimatvereins für das Drolshagener Land war Klaus Engels dessen Zweiter Vorsitzender. Als es darum ging, aus dem damaligen Gasthof Bone das heutige Heimathaus zu entwickeln, haben seine Kenntnisse und sein Engagement entscheidend dazu beigetragen, manche Ausweglosigkeit zu überwinden und dem Haus seine neue Gestalt zu geben.

Auch nach seinem Rücktritt vom Vorstandsamt blieb Klaus Engels dem Heimatverein bis in seine letzten Lebenstage mit lebendigem Interesse verbunden. Tief beeindruckt hat uns seine Treue, das Grab des in Russland gefallenen Vaters zu suchen, zu finden und umzubetten. Tatkraft und Treue haben ihn gekennzeichnet.

Das Andenken an Klaus Engels wird mit der Geschichte des Heimatvereins für das Drolshagener Land und manch anderer Einrichtung verbunden bleiben. Wir schulden ihm Achtung und großen Dank.

Seiner Familie bekunden wir unsere tief empfundene Anteilnahme.

Hubertus Halbfas, Gründungsvorsitzender des Heimatvereins

Winfried Behme, Vorstandsmitglied seit Gründung des Heimatvereins

Stephan Schlösser, Erster Vorsitzender des Heimatvereins

 

Kongress-Hinweis

KULTUR.MACHT.HEIMATen

Heimat als kulturpolitische Herausforderung

10. Kulturpolitischer Bundeskongress in Berlin-Mitte am 27. und 28. Juni 2019

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Heinrich Bone Ausstellung im April 2019

Ein Rückblick

Heinrich Bone ist 1813 in Drolshagen geboren und starb 1893 in Hattenheim bei Mainz (heute ein Stadtteil von Eltville am Rhein).
Er war ein bedeutender Pädagoge des 19. Jahrhunderts.
Wir präsentierten eine Woche lang vom 31. März bis 06. April 2019 eine Ausstellung des Gymnasiums Petrinum Recklinghausen im Heimathaus.   

Baugeschichte des Drolshagener Klosters

Wie hat das Zisterzienserinnenkloster ausgesehen und welche Gebäude gab es noch außer dem heutigen „Alten Kloster“?

Wofür gab es unterirdische Gänge oder die Treppen innerhalb der Turmmauern, wo war die alte Klosterkapelle, wo der Kreuzgang der Nonnen, was gehörte alles in die Klosterbrauerei, was stand in der Klosterbibliothek und wie kamen die Nonnen in die Kirche?

Welche sakralen Gerätschaften gehörten zur Klosterkirche, wo sind die Orgel und der Altar geblieben und wie groß war das Gotteshaus direkt neben der St. Clemenskirche?

Warum und wann wurde der Großteil der Anlage abgerissen und wofür wurde der noch heute bestehende Teil genutzt?

All diese Fragen beantwortete der Leiter unserer Geschichtswerkstatt, Dr. Peter Vitt, in seinem bebilderten Vortrag am 19. Dezember 2018.