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Drolshagener Geschichte-n Jahresheft 8/2021 (neu!)

DG 8 2021 Titel

 Vorwort der Herausgeber

Und wieder haben – trotz der pandemiebedingten Beschränkungen – die Mitglieder der Geschichtswerkstatt im Heimatverein für das Drolshagener Land fleißig geforscht, Archivmaterial gesichtet, Dokumente aufbereitet und dann ihre Ergebnisse in elf Bei­trägen für dieses Heft zusammengestellt.

Von vielen heiß erwartet, lesen wir hier den ersten Berichtsteil über die Rad- und Sei­fenkistenrennen in den 50-er und 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts, wunderbar zu­sammengetragen von Walter Meinerzhagen. Er war ja einer der „Sieger“ der Seifen­kistenrennen auf der Berlinghauser Landstraße und kann daher authentisch von die­sen, die ganze Drolshagener Bevölkerung begeisternden Rennen berichten. Als der WDR von seinen Aktivitäten erfuhr, sendete er sogar einen Bericht darüber in der „Lokalzeit Südwestfalen“ in diesem Sommer.

Heinz-Joachim Sack fand Dokumente über ein Heimatfest in Drolshagen, das trotz der sehr schlechten Zeit kurz nach der „Währungsreform“ mit ihren eingeschränkten Möglichkeiten im Jahr 1949 begeistert von der gesamten Drolshagener Bevölkerung gefeiert wurde. Der gleiche Autor berichtet auch über ein aktuelles Projekt des Hei­matvereins und der Geschichtswerkstatt: „Rosen für die Rosestadt“. Er hat außerdem eine „Geschichte der Iseringhauser Kirche“ vom verstorbenen Lehrer Helmut Freitag in eine Form gebracht, damit sie hier veröffentlicht werden kann.

Zwei kleine Dorfchroniken aus Schürholz (Heinz Robert Fernholz) und Gipperich (Heinz Schneider) erzählen die Geschichte der dortigen Häuser und deren Besitzer.

An die abgedeckten Inschriften an einem Haus in Drolshagen erinnert Peter Vitt, der auch in zwei Beiträgen an (in ihrer Zeit bekannte und beliebte) Drolshagener Patres erinnert:, an Pater Wilhelm Kruse und Pater Aloys Lütticke.

Michael Bieker berichtet über seinen Namensvetter Albert Bieker, der die jüdische Witwe seines Geschäftspartners in Gladbeck heiratete und deren Kinder adoptierte. Alle, bis auf 2 Söhne, wurden von den Nazis ermordet. Einer seiner adoptierten Söhne spielte eine Rolle bei der Veröffentlichung des „Tagebuchs der Anne Frank“.

Michael Bieker steuert außerdem einen großen Bericht über einen psychiatrischen Pa­tienten unserer Heimat (aus Schlade) im 19. Jh. bei. Durch seine akribische Quellen-suche erfahren wir, wie es den Kranken in der „Provinzial Irrenanstalt Marsberg“ erging. Die Psychiatrie hatte nur wenig therapeutische Mittel, um den geistig Erkrankten zu helfen – es fehlten wirksame Medikamente, die heute ein fast normales Leben mit einer Psychose ermöglichen. Biekers Bericht ist ein wertvolles Zeitzeugnis.

Viel Vergnügen beim erneuten Blick in die Drolshagener Geschichte wünschen

Stephan Schlösser und Peter Vitt, im November 2021


 

Das Heft ist erhältlich:

per Email mit Angabe der Stückzahl und Lieferadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dr. Peter Vitt  02761-73750   Geschichtswerkstatt

Winfried Behme  02761-790027  Heimatverein für das Drolshagener Land

Buchhandlung Nierhoff, Drolshagen, Am Markt 25 

Restaurant Schürholz, Drolshagen

Getränke Reese, Berlinghausen

Haus Dumicketal, Dumicke

Haus Wigger, Hützemert

Gasthof Viedenz, Husten

Preis: 9.90 €

 


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